Hildegard von Bingen — Musikalischer Workshop in sakraler Atmosphäre

WIESBADEN.Hildegard von Bingen bewegt bis heute die Gemüter - auch musikalisch. Damals wie heute sprengt sie den Rahmen des gewohnten spirituellen Lebens - besonders auch mit ihrer Musik. Die Bildhaftigkeit ihrer Dichtkunst verbindet sich in unvergleichlicher Weise mit ausdrucksstarken Choralmelodien. Ausgerechnet eine Frau ist es, der bis heute das umfangreichste musikalische Gesamtwerk des Hochmittelalters zuzurechnen ist. Der Workshop am 30. und 31. Oktober 2010 nähert sich der Persönlichkeit Hildegards und ihrem musikalischen Schaffen. In der sakralen Atmosphäre der Dreifaltigkeitskirche in Wiesbaden werden einige ihrer Gesänge gemeinsam erarbeitet - ausgehend vom einstimmigen Choral hin zu den Formen mittelalterlicher Mehrstimmigkeit. Den Abschluss der Veranstaltung bildet die Gestaltung der musikalischen Feier einer Vesper in der Dreifaltigkeitskirche.

Annmeldungen und weitere Informationen unter Telefon 0611 174-120, per E-Mail oder über unsere Seite im Internet.

Flyer für diese Veranstaltung finden sie hier. (hk)

Kunst zu Gast im Kirchenraum

WIESBADEN. Die Initiative "Kirche und Kultur" der Katholischen Kirche der Stadt Wiesbaden lädt in den KulturKirchort Dreifaltigkeit zum Bildgespräch ein. Im vierteljährlichen Wechsel ist in diesem Kirchenraum eine künstlerische Arbeit zu Gast. An jedem letzten Dienstag des Quartals wird dieses Werk von kunsthistorischer wie theologischer Seite in den Kontext von Mensch und Welt gestellt.

Anmeldungen unter Telefon 0611 174-124 oder über unsere Seite im Internet. (hk)

Kunst am Vormittag - "Dieses Lächeln!" Die Mona Lisa, eine Inkunabel der Porträtmalerei

WIESBADEN-DELKENHEIM. An jedem ersten Donnerstagvormittag im Monat beschäftigt sich die Kunsthistorikerin Dr. Simone Husemann mit einem bekannten Meisterwerk der bildenden Kunst oder der Architektur. Mittels Bildvergleichen wird im gemeinsamen Gespräch sein Erscheinungsbild und die stilistischen Besonderheiten der Epoche erörtert. Sie entschlüsselt den Sinngehalt des Kunstwerkes und versucht, seinen spezifischen Stellenwert in der Kunst zu fassen. Die nächste Veranstaltung findet am 9. September 2010 von 10:00 Uhr - 11:30 Uhr im Bürgerhaus, Münchener Straße 2, 65205 Wiesbaden, statt.

Weitere Informationen unter Telefon 06122 12918, per E-Mail oder auf unserer Seite im Internet. (hk)

Häuser, die Geschichte(n) erzählen — Jüdische Geschichte und Kultur in Daniel Libeskinds Architektur

WIESBADEN. Ausgangspunkt von Libeskinds Arbeiten ist die Überzeugung, dass Gebäude, die als Mahnmale oder Museen die Verbrechen des Holocaust und die Geschichte jüdischen Lebens in Deutschland widerspiegeln sollen, keine neutralen Funktionsbauten sein dürfen. Stattdessen versucht er, ihnen eine Form zu geben, die sie von gewöhnlichen Gebäudetypen unterscheidet. Sie sollen die Geschichte(n) jüdischer Menschen in Deutschland erzählen. Häufig geht Libeskind dabei so vor, dass er die Aufenthaltsorte von Menschen, die für das zu planende Gebäude von Bedeutung sind, auf einem Stadtplan oder einer Landkarte markiert und diese Markierungen durch Linien miteinander verbindet. Auf diese Weise erhält er ein Liniennetz, das ihm als Matrix für sein Gebäude dient. Er lässt Grund- und Aufriss des Gebäudes den so gewonnenen Linien folgen. Daniel Libeskind ist der diesjährige Preisträger der Buber-Rosenzweig-Medaille, die der Deutsche Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit alljährlich für bersondere Verdienste um die christlich-jüdische Verständigung verleiht.

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Bekannte Unbekannte — Kirchenführungen durch Sakralbauten der Moderne in Wiesbaden

WIESBADEN. Auch in der Stadt Wiesbaden lassen sich Kirchenräume der Jetztzeit finden. Sakralräume tragen die Spuren gelebten Lebens, Glaubens und Hoffens. Durch die Architektur wird ihnen die Gestalt des spirituellen Raumes gegeben. Die Führungen sollen in die Geschichten, Schönheiten und Potenziale moderner Sakralräume der Stadt Wiesbaden hinführen und einen kreativen Gedankenaustausch zwischen Architekten, Künstlern, Theologen, Menschen der Gemeinde und Kunstfreunden anregen. Die nächste Führung findet am 16. September 2010 unter dem Motto "Ein Haus voll Glorie schauet, weit über alle Land" in der Kirche Marä Heimsuchung statt.

Weitere Informationen erhalten Sie unter Telefon 0611 174-120, per E-Mail oder über unsere Seite im Internet. (hk)

Kunst & Religion

WIESBADEN. Die Katholische Erwachsenenbildung lädt herzlich zum nächsten Termin am 7. September 2010 um 18:30 Uhr in das Museum Wiesbaden, Friedrich-Ebert-Allee 2, 65185 Wiesbaden, ein. An diesem Dienstagabend steht "Anselm Feuerbach, Nanna, 1861, im Vordergrund. Dr. Simone Husemann, Kunsthistorikerin, und Dr. Stefan Scholz, Theologe, gestalten gemeinsam diese Veranstaltung. Die dem Kunstwerk eigenen Aussagen zu Gott, Welt und Mensch, zur ganzen Bandbreite existentieller Fragen, die uns als Menschen berühren, bieten eine Vielzahl von Anknüpfungspunkten. Kunst und Glaube sind wesensnotwendig aufeinander bezogen; sie befruchten einander und geben sich wechselseitig Impulse der Wirklichkeitsverarbeitung. (hk)

Weitere Informationen und Termine hier.

Katholische Erwachsenenbildung – Bildungswerke Wiesbaden, Rheingau und Untertaunus

Die Katholische Erwachsenenbildung – Bildungswerke Wiesbaden, Rheingau und Untertaunus - ist der Zusammenschluß der katholischen Träger von Erwachsenenbildung in Wiesbaden, im Rheingau und im Untertaunus. Das Angebot: Bildung für Erwachsene, für den ganzen Menschen: allgemeine, politische, kulturelle und berufliche Bildung. Wir bieten die Möglichkeit zu lebenslangem Lernen. Unsere Angebote sind öffentlich, für alle zugänglich. Kontakt: keb.wiesbaden@bistum-limburg.de